JG-Hartplatz-Turnier, 2.6.2012
Am 2. Juni 2012 fand das JG-Hartplatz-Turnier von 14:00 bis 18:30 Uhr am Hartplatz in Rannersdorf (Schwechat) statt. Es wurde von der JG Schwechat organisiert; die Hurricanes entsandten eine Mannschaft mit drei Spielern: David H., Alfred K. und Bernhard W. (Kapitän). Wider Erwarten belegte das Hurricanes-Team den dritten Platz von acht Mannschaften und erreichte damit das beste Ergebnis der Hurricanes bis dahin.
1) Modus
Es nahmen acht Mannschaften an diesem Hartplatz-Turnier teil. Gespielt wurde in zwei 4er-Gruppen mit anschließendem Halbfinale, Spiel um Platz 3 und Finale. Es galten die üblichen Hartplatzregeln. Eine Mannschaft bestand aus drei Feldspielern, es gab keinen Torwart. Die Tore waren etwa hüfthoch. Der Hartplatz war von einem Käfig umgeben. Ein Spiel dauerte zweimal sechs Minuten.
2) Verlauf
Obwohl die Hurricanes am Vortag in Innsbruck gewesen waren (Österreich – Ukraine 3:2), ließ man sich die Teilnahme an diesem Hartplatz-Turnier nicht nehmen, da der Hartplatz doch in unmittelbarer Nähe lag und das Turnier ein jährliches Event war. Dennoch waren alle drei Spieler am Vortag in Innsbruck gewesen, darunter beide Autofahrer. Daher war schon vor Beginn die Fitness infrage gestellt. Wegen einiger Absagen anderer Spieler aus zeitlichen Gründen gab es auch keine Wechselspieler, die Mannschaft war also nicht optimal aufgestellt. Und so scherzte man schon über den letzten Platz, einen solchen hatte man in der eigenen Ära ja bereits erreicht. Die Zuschauerinnen und Zuschauer kamen erst im Laufe des Turniers, für Speis und Trank wurde reichlich gesorgt.
Im ersten Spiel traten die Hurricanes gegen die „Master Baiters“ an, bei denen auch ein Ex-Hurricane spielte. Die Taktik war recht simpel: das Tor dichtzumachen, was mit der richtigen Technik sehr gut funktionierte, und ein Glückstor zu schießen. Technisch und läuferisch waren die Hurricanes den meisten Mannschaften wohl unterlegen. Vor dem ersten Spiel untersagte der Schiedsrichter jedoch diese Taktik, woraufhin die Hurricanes offener spielten. So kassierte man schnell einen Gegentreffer, konnte zwar ausgleichen, verlor dann aber gegen einen ebenbürtigen Gegner mit 1:2.
Als die Hurricanes sahen, dass viele Teams die ursprüngliche Taktik anwandten, auch wenn sie damit teilweise wenig erfolgreich waren, widersetzte man sich der Anordnung des Schiedsrichters. Das zweite Match konnte so klar mit 3:0 gegen die „Fußballexperten“ gewonnen werden. Das letzte Spiel mussten die Hurricanes gewinnen, wenn sie noch aufsteigen wollten, doch die „3 Amigos – Back in Black“ waren überlegen und gewannen mit 3:1. So rechnete man schon mit dem vorzeitigen Ausscheiden. Doch als man nicht mehr damit rechnete, gewannen die „Fußballexperten“ das Duell gegen die „Master Baiters“ in ausreichender Höhe, sodass die Hurricanes aufgrund des besseren Torverhältnisses aufstiegen. Leider war die Mannschaft da bereits ziemlich erschöpft; außerdem war die Spielzeit etwas zu lang.
Im Halbfinale ging es gegen den Sieger der anderen Gruppe: „Team Schwechat“, bei dem gleich zwei Ex-Hurricanes mitspielten. Dieses Team war den Hurricanes in allen Bereichen überlegen. Die Hurricanes verteidigten eine Halbzeit lang erfolgreich sehr tief, doch nach zahlreichen Chancen erzielte „Team Schwechat“ dann das 1:0 und kurz darauf das 2:0. Danach warfen die Hurricanes alles nach vorne und kassierten noch weitere Gegentreffer. 1:5 lautete der Endstand.
Im Spiel um Platz 3 ging es gegen die U18 von Mannswörth. In einem ausgeglichenen Spiel gewannen die Hurricanes mit 3:2. Im Finale trat dann „Team Schwechat“ gegen die „3 Amigos – Back in Black“ an und gewann das Turnier.
